Aktuell

Die woodpassage flankierte am 5. Juli 2019 die Verleihung des Vorarlberger Holzbaupreises 2019 in Götzis (Foto: Matthias Rhomberg)

Die woodpassage wurde am Freitag, 5.7.2019 bei der Verleihung des Vorarlberger Holzbaupreises 2019 in der Kategorie „Temporäres Bauen“ ausgezeichnet. Sie wurde für proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz als mobile Installation entwickelt und tourt derzeit durch den D-A-CH-Raum

Bauherr: proHolz Austria; proHolz Bayern; Lignum Schweiz
Konzept, Entwurf, Gestaltung: Atelier Andrea Gassner, Feldkirch⁄ A
Planung: TU München, Fakultät für Architektur (Hermann Kaufmann, Maren Kohaus)
Holzbau und Statik: Fetz Holzbau, Kammern⁄ A

Verleihung des Vorarlberger Holzbaupreises 2019, Kategorie: Temporäres Bauen (Foto: Matthias Rhomberg)

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Diese Entwürfe, die im Rahmen der ersten Übung, im 2.Semester Bachelor Architektur, von Studierenden der TUM an der Professur Entwerfen und Holzbau entwickelt wurden, sollen nun in Markt Schwaben umgesetzt werden (Foto: Maren Kohaus)

Markt Schwaben soll neue Möbel als Ergänzung der bestehenden Stadtmöblierung bekommen! Einen ersten Impuls setzen am 14. und 15. Mai 2019 150 Bachelor-Studierende der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München. Im Rahmen einer Übung an der Professur Entwerfen und Holzbau, Prof. Hermann Kaufmann, werden modulare Sitzelemente und Regale zum Büchertausch aus Holz und Recyclingmaterial gebaut, um den öffentlichen Raum aufzuwerten.
Die gebauten Prototypen sollen beispielhaft, im kleinen Maßstab, aufzeigen, wie durch den kreativen Einsatz von wiederverwertbaren Materialien In einem neuen Kontext ökologische, materielle und soziale Werte geschaffen werden können.
Die verbauten Recyclingmaterialien stammen vom Wertstoffhof in Markt Schwaben und der Initiative treibgut.

Am Samstag, 18.05 2019 von 13-16 Uhr sind die Bürgerinnen und Bürger Markt Schwabens dazu eingeladen, aus den entstandenen Entwürfen ihre Favoriten zu bestimmen und mögliche Standorte für deren Aufstellung vorzuschlagen. Die Hans Sauer Stiftung (Projektleitung: Jenny Gallen) begleitet das Projekt „Vision Mehrwerthof“. Die Betreuung an der Professur Entwerfen und Holzbau erfolgt durch Maren Kohaus (Projektkoordination), Hubert Anneser, Zeno Dietrich, Christian Schühle, Anne Carina Völkel, David Wolfertstetter, Enrica Ferrucci, Karolin Knote, Lutz Müller und Felicia Specht.

Social Design
Markt Schwaben macht sich – stadtraumMÖBEL

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Die woodpassage hat am 13. Mai in Linz ihren zweiten Aufstellort erreicht. Foto: proholz Austria, Kurt Hörbst

Vom Baum zum Haus!
Die woodpassage ist vom 13. Mai bis 26. Mai 2019 in Linz, Promenade 11-13, anläßlich der Verleihung des OÖ Holzbaupreises zu sehen. Gleichzeitig ist sie der Beitrag der Forst- und Holzwirtschaft zu den Architekturtagen in Oberösterreich.

Die woodpassage wurde an der Professur Entwerfen und Holzbau (Prof. Hermann Kaufmann, Maren Kohaus) geplant. Anders als bei den Vorgängerprojekten, der schauholzbox und der woodbox, die explizit als Ausstellungsboxen konzipiert wurden, sollte bei der woodpassage der Bau an sich die Vorzüge des Bauens mit Holz darstellen und sinnlich erfahrbar machen. Dank des Entwurfskonzepts von Atelier Andrea Gassner allein baulich, mit den Silhouetten der vier Torbögen die Transformation des Materials Holz – vom „Baum zum Haus“- zu zeigen, wurde diese zentrale Botschaft auf den Punkt gebracht. Als gemeinsame Initiative von proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz tourt die woodpassage durch verschiedene Stationen im D-A-CH-Raum.

woodpassage

Bauherr: proHolz Austria; proHolz Bayern; Lignum Schweiz
Konzept, Entwurf, Gestaltung: Atelier Andrea Gassner, Feldkirch⁄ A
Planung: TU München, Fakultät für Architektur (Hermann Kaufmann, Maren Kohaus)
Holzbau und Statik: Fetz Holzbau, Kammern⁄ A

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Unsere WOODPASSAGE als „Blickfang“, Cover Magazin First, 1/19
Die „woodpassage“ hat ihren ersten Auftritt auf der BAU 2019 in München, Foto: Christian Hartlmaier/proHolz Bayern
Eröffnung der woodpassage, Foto links: Maren Kohaus, Foto rechts: Christian Hartlmaier/proHolz Bayern

Die woodpassage wurde am 15. Januar auf der BAU in München vorgestellt!
Anders als bei den Vorgängerprojekten, der schauholzbox und der woodbox, die Prof. Hermann Kaufmann und ich explizit als Ausstellungsboxen konzipiert haben, sollte bei der woodpassage der Bau an sich die Vorzüge des Bauens mit Holz darstellen und sinnlich erfahrbar machen. Dank des Entwurfskonzepts von Atelier Andrea Gassner allein baulich, mit den Silhouetten der vier Torbögen die Transformation des Materials Holz – vom „Baum zum Haus“- zu zeigen, wurde diese zentrale Botschaft auf den Punkt gebracht. Dabei war es uns wichtig, diese Torbögen mit ihrer doch imposanten Größe von 4,30mx4,30m so zu konstruieren, dass durch die Konstruktion selbst die besondere Materialität hervorgehoben und erlebbar wird – hierbei spielt die Lichtführung zwischen den Lamellen im Inneren der Torbögen eine wichtige Rolle. Schließlich durfte nicht außer Acht gelassen werden, dass die woodpassage als mobile Installation „einfach“ auf- und abgebaut und auch transportiert werden kann. Um das alles zu erreichen hat uns die ausführende Fa. Fetz Holzbau, mit Herrn Bernhard Metzler, maßgeblich unterstützt.
Die gemeinsame Initiative von proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz wird erstmals auf der Messe BAU von 14. bis 19. Januar in München präsentiert und tourt anschließend durch verschiedene Stationen im D-A-CH-Raum.

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Fertigung bei der Firma Fetz, Egg; Foto: Maren Kohaus

Bald ist es soweit! Die „woodpassage“, Nachfolger-Installation der Ausstellungsboxen „wood“ und „schauholz“ wird zum ersten Mal aufgestellt werden – zur Messe BAU in München, 14.-19.1.2019,
Kooperation mit Hermann Kaufmann und Atelier Andrea Gassner,
eine Initiative von proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz

http://www.woodpassage.at

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„überholz“ – Universitätslehrgang für Holzbaukultur an der Kunstuniversität Linz

„Gerade im Holzbau mit den vielen neuen technologischen Entwicklungen -bei den Holzwerkstoffen, in der Planung und Produktion, mit den Möglichkeiten, die die Vorfertigung und auch die Standardisierung bietet- stehen wir vor der Herausforderung neue Wege zu suchen, um die spannenden Aufgaben, die der zeitgenössische Holzbau bietet, erfolgreich auf „kreative / konstruktive“ Art und Weise zu bearbeiten.“
Moderation von Maren Kohaus im Vorarlberger Architekturinstitut, Dornbirn, 13. Dezember 2018

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Wohnen im Wandel der Zeit - Start der Bauphase "VON 3 ZU 4", Juli 2018
Wohnen im Wandel der Zeit – Start der Bauphase „VON 3 ZU 4“, Juli 2018

Wohnraum in München ist knapp.
Aufgrund der in den letzten Jahren immens gestiegenen Mietpreise ist die Fluktuation auf dem Mietmarkt zurückgegangen. „Nicht bewegen!-Sonst wird´s teuer!“ heißt die nüchterne Erkenntnis. Um dennoch den unterschiedlichen Bedürfnissen der veränderten Lebensphasen aller Mitglieder einer Familie gerecht zu werden, müssen optimierte Grundrisskonzepte erstellt und umgesetzt werden, um weiterhin ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

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Interessanter Austausch beim 15. Internationalen Branchenforum, Meran, 28./29. Juni 2018
Interessanter Austausch beim 15. Internationalen Branchenforum, Meran, 28./29. Juni 2018

Beim 15. Internationalen Branchenforum am 28. Juni 2018 in Meran haben die Referenten in dem von mir moderierten Block a „HOLZBAU_ein Querschnitt“, jeweils ganz unterschiedliche Einblicke gegeben, wie aktuelle Entwicklungen des Holzbaus, wie z.B. die Einbindung der Digitalisierung in Planung und Vorfertigung, das industrielle Denken bei der Standardisierung und die Effizienz beim Materialeinsatz, die strategische Ausrichtung von Betrieben verändern können.

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Programm der Architekten- und Baufachtagung "Bauen mit Holz - Neue Wege",  Bozen, 2018
Programm der Architekten- und Baufachtagung „Bauen mit Holz – Neue Wege“, Bozen, 2018

Bei der am 16.März 2018 stattfindenden Architekten- und Baufachtagung in Bozen spricht Maren Kohaus zu dem Thema „Hybrides Bauen mit Holz – Vorteile verschiedener Materialien und Bauweisen erkennen und nutzen“.

Bauen mit Holz – Bozen
Pressebericht der Veranstaltung

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Anlässlich der Verleihung des 2. Holzbaupreises Südtirol und der gleichzeitig stattfindenden Holzbaufachtagung ist unsere 2013 entwickelte woodbox im NOI Techpark in Bozen zu sehen
Anlässlich der Verleihung des 2. Holzbaupreises Südtirol und der gleichzeitig stattfindenden Holzbaufachtagung ist unsere 2013 entwickelte woodbox im NOI Techpark in Bozen zu sehen

Die erste Station in 2018 der woodbox von proHolz Austria, entwickelt von Hermann Kaufmann, Maren Kohaus, Wolfgang Huß, Martin Kühfuß, ist Bozen. Vom 10.März bis 20.März ist sie im NOI Techpark in Bozen zu sehen. Anhand von 50 Architekturbeispielen werden die neuen Potentiale von „Bauen mit Holz“ – ökologisch, nachhaltig und urban – gezeigt.

wooddays

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Unsere Broschüre ist nun pünktlich zum Jahresende fertig geworden. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Unsere Broschüre ist nun pünktlich zum Jahresende fertig geworden. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Unser Lehrauftrag „ALLMENDRAUM – Gemeinschaftsräume für Flüchtlingsunterkünfte“ hat zwar bereits im Sommersemester 2016 statt gefunden – aber jetzt erscheint endlich die gleichnamige Broschüre (Herausgeber: Maren Kohaus, Dr. Hilde Strobl), die das Projekt, bei dem wir zusammen mit Architekturstudenten der TUM und Bewohnern einer Gemeinschaftsunterkunft offene Rückzugsorte planen und in ersten Schritten realisieren konnten, anschaulich dokumentiert. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

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Fehlende Mobilität im ländlichen Raum - weiterhin ein großes Thema, das es zu lösen gilt. Ausschnitt Süddeutsche Zeitung,  16.11.2017
Fehlende Mobilität im ländlichen Raum – weiterhin ein großes Thema, das es zu lösen gilt. Ausschnitt Süddeutsche Zeitung, 16.11.2017

Unser Projekt im Markt Heimenkirch, das in diesem Artikel Erwähnung findet, und bei dem wir mit Studierenden des Wahlfachs „ZUM NÄCHSTEN ORT“ im WS 15/16 ein Möbilitätskonzept entwickelt haben und vier „Wartehäuschen“ realisieren konnten (Lehrbeauftragte: Maren Kohaus und Stefanie Seeholzer, siehe unten), wurde ein Jahr lang -zunächst nur „analog“- getestet. Diese Testphase ist vorbei. Eine digitale App wird derzeit eingeführt.

Artikel Süddeutsche Zeitung
Link zur Ausstellung, TUM

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Juryrundgang mit Frau Barbara Lersch und Conor Trawinski als Vertreter der Hans Sauer Stiftung, 9.Mai 2017, TUM; Foto: Matthias Kestel
Juryrundgang mit Frau Barbara Lersch und Conor Trawinski als Vertreter der Hans Sauer Stiftung, 9.Mai 2017, TUM; Foto: Matthias Kestel

Am 9.Mai 2017 wurden die werkraumMÖBEL, die im Rahmen der diesjährigen Einführungsübung der Bachelorstudierenden, 2.Semester, an der Professur für Entwerfen und Holzbau entstanden sind, durch die Hans Sauer Stiftung prämiert.
Gerade in den Sommermonaten bieten die Außenräume von Flüchtlingsunterkünften eine Möglichkeit, der Enge der Gemeinschaftsunterkunft zu entfliehen. Hierfür fehlen jedoch oftmals geeignete Außenmöblierungen. Die diesjährige Einführungsübung bestand darin, mit einem vorgegebenen Materialkontingent ein Außenraummöbel zu entwerfen, dafür eine Bauanleitung zu erarbeiten und schließlich das Möbel im Maßstab 1:1 umzusetzen.

Es wurden Preise in den folgenden Kategorien vergeben: 1. Sandkasten mit Sitzmöglichkeit, 2. Hochbeet mit Ablage-/Sitzfläche, 3. Sitzmöbel mit frei zu wählender, zusätzlicher Funktion, Foto: Matthias Kestel
Es wurden Preise in den folgenden Kategorien vergeben: 1. Sandkasten mit Sitzmöglichkeit, 2. Hochbeet mit Ablage-/Sitzfläche, 3. Sitzmöbel mit frei zu wählender, zusätzlicher Funktion, Foto: Matthias Kestel

Mit dieser Übung „werkraumMÖBEL“ soll die Initiative „werkraum“, die 2016 in einer gemeinsamen Kooperation des Lehrstuhls „Gestalten im Freiraum“, Akademie der Bildenden Künste München (Prof. Maria Auböck), der Hans Sauer Stiftung, der Stadt München sowie dem Caritasverband der Erzdiözese München Freising enstanden ist, fortgeführt werden. Ziel dieser Initiative ist es, mit mobilen Werkstätten den Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften ein Beschäftigungsangebot zu geben, durch das sie den Alltag in der Unterkunft aktiv gestalterisch aufwerten können. Ebenso sollen den Bewohnern integrative Perspektiven eröffnet werden, sie technisch vorzuqualifizieren und Wege ins Berufsleben zu ebnen.
Die im Rahmen dieser Übung entstandenen Prototypen sollen den Außenraum der Unterkünfte aufwerten. Zusammen mit den jeweiligen Bauanleitungen sollen sie den Bewohnern der Unterkünfte als Inspiration dienen, in den vom „werkraum“ eingerichteten Werkstätten unter professioneller Anleitung Mobiliar aus Holz herzustellen.

Aktuelles TUM

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"wood" verweist als Destillat der Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft" auf die zur Zeit im Martin-Gropius-Bau zu sehende Ausstellung
„wood“ verweist als Destillat der Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ auf die zur Zeit im Martin-Gropius-Bau zu sehende Ausstellung

Die „Woodbox“ ist vom 21.-30.Oktober 2016 auf dem Alexanderplatz in Berlin zu sehen. Sie wurde, wie der Vorgänger “schauholz”, als mobile Ausstellungsbox geplant (siehe Projekte), um die technischen, ökologischen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials Holz einer breiten Öffentlichkeit vermitteln zu können. Die Box kann mit ihren Dimensionen von 11,90m x 3,10m Höhe x 2,93 Breite in einem Stück transportiert und aufgestellt werden. Sie versteht sich als „Destillat“ der Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“, die vom 21.Oktober 2016 bis 15.Januar 2017 auf im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist.

Die "Woodbox" in Berlin steht noch bis zum 30.Oktober 2016 auf dem Alexanderplatz
Die „Woodbox“ in Berlin steht noch bis zum 30.Oktober 2016 auf dem Alexanderplatz
Mit einer aufgesprühten Schrift, die an Überseecontainer erinnert, werden durch einprägsame Grafiken die ökologischen Vorteile vom Baustoff Holz erläutert.
Mit einer aufgesprühten Schrift, die an Überseecontainer erinnert, werden durch einprägsame Grafiken die ökologischen Vorteile vom Baustoff Holz erläutert.

http://www.wooddays.eu/de/

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"schauholz" auf dem Bayrischen-Zentral Landwirtschaftsfest beim Oktoberfest München, Foto: Maren Kohaus
„schauholz“ auf dem Bayrischen-Zentral Landwirtschaftsfest beim Oktoberfest München, Foto: Maren Kohaus

Die mobile Ausstellungsbox „SCHAUHOLZ“ ist als Destillat der Ausstellung „Bauen mit Holz Wege in die Zukunft“, die bis 2012 in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen war, entstanden. In der mobilen Ausstellungsbox werden anhand von wegweisenden Holzbauprojekten die technischen, ökonomischen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials Holz aufgezeigt. Entworfen wurde „schauholz“ am damaligen Fachgebiet Holzbau der TU München, in Kooperation von Maren Kohaus, Wolfgang Huß, Martin Kühfuß und Prof. Hermann Kaufmann. (s. Mobile Ausstellungsbox „schauholz“ unter „Projektkooperationen“)
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Das für die Ausstellung „Mut zur Partizipation – Bauwerkstatt für Gemeinschaftsbereiche in Flüchtlingsunterkünften“ im Architekturmuseum Schwaben entliehene Raummodul ist nun wieder in die Gemeinschaftsunterkunft zurückgekehrt.

Vielseitige Nutzung - das Zonierungsmöbel trennt Fahrradwerkstatt und Spielbereich ab, Foto: Maren Kohaus
Vielseitige Nutzung – das Zonierungsmöbel trennt Fahrradwerkstatt und Spielbereich ab, Foto: Maren Kohaus

Gemeinsam mit Studierenden des Wahlfachs „ALLMENDRAUM – offener Rückzugsort für Flüchtlinge“ wurde es Ende August 2016 wieder aufgebaut.

Die Arbeiten der Studierenden des Wahlfachs "ALLMENDRAUM - offener Rückzugsort für Gemeinschaftsunterkünfte" werden noch bis Ende August 2016 im Architekturmuseum Schwaben gezeigt, Foto: Maren Kohaus
Die Arbeiten der Studierenden des Wahlfachs „ALLMENDRAUM – offener Rückzugsort für Gemeinschaftsunterkünfte“ werden noch bis Ende August 2016 im Architekturmuseum Schwaben gezeigt, Foto: Maren Kohaus

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Bedarfsanalyse und Entwurf eines Modulsystems für einen Gemeinschaftsraum in Flüchtlingsunterkünften

Ausstellung der Arbeiten des Wahlfaches "ALLMENDRAUM-offener Rückzugsort für Flüchtlinge", Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Dr. Hilde Strobel
Ausstellung der Arbeiten des Wahlfaches „ALLMENDRAUM – offener Rückzugsort für Flüchtlinge“, Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Dr. Hilde Strobl

Im Rahmen des Wahlfachs „ALLMENDRAUM – offener Rückzugsort für Flüchtlinge“ soll untersucht werden, welche Möglichkeiten existieren, durch geringe bauliche Ergänzungen die derzeit unbefriedigende Situation bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften zu verbessern. Diese baulichen Ergänzungen könnten z.B. Zonierungsmöbel sein, die mehr Privatheit schaffen. Aber auch größere Maßnahmen sind vorstellbar, wie z.B. aus Holz vorgefertigte Raumzellen, die – mit unterschiedlicher Ausstattung – einen kleinen Beitrag leisten können oftmals fehlende Gemeinschaftsbereiche, wie z.B. eine „Kinder-Spiel- und Krabbelecke“, ein „Frauentreff“, ein „Lernraum“ bzw. Bücherei, oder Bereiche mit kulturellen/künstlerischen Schwerpunkten, zu schaffen. Das entwickelte bewegliche Modul soll primär in Außenbereichen der Unterkünfte einsetzbar sein, aber auch in Innenräumen.

Die Ergebnisse des Wahlfachs sollen im Architekturmuseum Schwaben im Zusammenhang mit dem diesjährigen Friedensfest präsentiert werden, unterstützt von der Kuratorin des Friedensfestes in Augsburg, Christiane Lembert.

Mut - Rahmenprogramm zum hohen Friedensfest in Augsburg : 14. Juli – 8. August
Mut – Rahmenprogramm zum hohen Friedensfest in Augsburg : 14. Juli – 8. August

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Die Arbeiten der Studierenden des Wahlfaches „Zum nächsten Ort“, WS 2015/2016 (Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Stefanie Seeholzer), werden in der kommenden Woche an der TU München ausgestellt. Hierbei handelt es sich um eine 1:1 Fallstudie die das Thema „MOBILITÄT IM LÄNDLICHEN RAUM“ am Untersuchungsparameter Markt Heimenkirch (Allgäu) untersucht. Es ging hierbei um die Untersuchung wie die bestehenden Verkehrsströme und damit einhergehend das Angebot für den einzelnen vor Ort künftig besser genutzt werden könnte und welchen Beitrag wir als Planer und Gestalter hierbei leisten können.

Ausstellung der Arbeiten des Wahlfachs "Zum nächsten Ort"
Ausstellung der Arbeiten des Wahlfachs „Zum nächsten Ort“

Agiert wurde auf verschiedenen Maßstabsebenen: Von der Entwicklung eines strategischen Gesamtkonzepts zu Mobilität im ländlichen Raum bis hin zum konkreten Entwurf geeigneter Warteorte und deren Umsetzung durch Studierende und Handwerkern vor Ort, als sichtbare Zeichen und Impulsgeber für die Mobilisierung der Bevölkerung zur aktiven Teilnahme.

In Kooperation mit der Professur Entwerfen und Holzbau, Prof. Hermann Kaufmann, wurden vier der entworfenen Warteorte dann tatsächlich durch Studierende und Handwerker realisiert. Die Studierenden wurden nun selber zu „Ausführenden“ und konnten erleben, was es tatsächlich bedeutet, das „Entworfene“ zu realisieren. Nach einer Testphase von einem Jahr will die Gemeinde entscheiden, in welchem Rahmen weitere Maßnahmen vorgenommen werden sollen.

Vier der Entwürfe wurden realisiert, v.o.l.: Frederike Böcker, Anna Gulyaeva, Ling Xiao, Jiajing Zhu I Elisabeth Feith, Anne Gruber, Magdalena Müller I Hongkai Qi, Xu Wang, Qing Zheng I Nikola Schiemann, Lou Hofmann, Tilman Schmidt-Föhre I Bei der Realisierung wirkten mit: Zimmerei Eller&Kempter, Zimmerei Buzengeiger, Schreinerei R.Hengge, Zimmerei Geyer, Schreinerei R.Breyer, Bauhof Heimenkirch, Bauing. Böller + Bischof, Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Stefanie Seeholzer
Vier der Entwürfe wurden realisiert, v.o.l.: Frederike Böcker, Anna Gulyaeva, Ling Xiao, Jiajing Zhu I Elisabeth Feith, Anne Gruber, Magdalena Müller I Hongkai Qi, Xu Wang, Qing Zheng I Nikola Schiemann, Lou Hofmann, Tilman Schmidt-Föhre I Bei der Realisierung wirkten mit: Zimmerei Eller&Kempter, Zimmerei Buzengeiger, Schreinerei R.Hengge, Zimmerei Geyer, Schreinerei R.Breyer, Bauhof Heimenkirch, Bauing. Böller + Bischof, Lehrbeauftragte: Maren Kohaus, Stefanie Seeholzer